auf da roas

 
29.03.2010
Karibisches Meer
So nun sind wir Urlaubsreif, nach so vielen Eindrücken und nun schon fast 7 Monaten am Reisen sind wir auf der Suche nach einem Paradiesischen Plätzchen um ein paar Tage auszuspannen. Wir möchten an das Karibischen Meer, wir folgen den Tipp eines Kanadiers und steuern Richtung Riviera Maya, Tulum. Schon bei der Anfahrt offenbart sich vor uns Türkisblaues Meer und Kilometer langer weißer Sandstrand, wouw genau das richtige jetzt für uns.
Wieder mal auf der suche nach einem geeigneten Schlafplatz, steuern wir unseren Andrew in die nächste Querstraße – und wir stehen direkt vor einem kleinen Restaurant, auf einmal meint der Stefan „Hey da stehen Schweizer“, „die sind mit einem Toyota Land Cruiser unterwegs, is ja cool“. Die Schweizer haben uns auch gleich erkannt, und winken ganz Happy aus dem Restaurant.
So trafen wir auf unsere Weltreisekollegen Marion & Mario, freundlich haben sie uns an ihren Tisch gebeten und wir tauschten bei ein paar Corona unsere Lustigen Reisegeschichten untereinander aus. Wie sich unterm ratschen so herausstellte, warten die beiden gerade auf Ersatzteile aus Europa, für ihre „Trudi“ – da Marion & Mario ja Zeit haben und wie es der Zufall so will verbrachten wir gemeinsam 1 Woche am traumhaften Strand von Sian Kann.




Unser Schweiz Österreich Dschungelcamp mit weißen Sandteppich romantisch nicht wahr, langweilig wird uns hier bestimmt nicht, wir vertreiben uns die Zeit mit...





















...Steckerlbrotgrill...


























...Schwarzbrot backen im Steinofen...























...Kokosnüsse von den Palmen schießen...
























und Kokobotscha!























Traumhafter Ausblick von der Maya Ruine Tulum auf die Karibikküste, an der so genannten Riviera Maya.







mehr Bilder Sian Kan
29.03.2010
Maya-Ruinen Uxmal
In der hügeligen Landschaft südlich von Mérida gibt es eine Reihe von Maya-Ruinen, die zu den schönsten restaurierten in ganz Yucatán gehört die Ausgrabungsstätte von Uxmal. Die Tempel der menschlichen Könige, sie verbanden Erde, Himmel und Unterwelt und wiesen den Menschen ihren Platz im Kosmos zu.

 
Pyramide des Wahrsagers




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26.03.2010
Golf von Mexiko - Vera Cruz - Campeche
Juan Diaz bietet einen schönen Abstecher zum Wasserfall, nach ca. 8 km Lehmstraße erreichen wir das kleine Dorf das ausschließlich von den Besuchern des Wasserfalles zu leben scheint. Sofort kommen 4 Männer auf uns zu und bieten uns an, gegen Geld auf unser Auto aufzupassen, das wir auf dem Parkplatz oberhalb stehen lassen, diese lassen sich nicht so leicht ohne die geforderten Peso abwimmeln.















Fischer in der Lagune von Catemaco



























Expedition ins Tierreich in der Lagune von Catemaco



























In Coatzacoalcos offenbaren sich die ersten Hinweise auf das aztekenzeitliche Olmekenvolk





















Nun wollen wir von La Venta nach Paraiso, wir entscheiden uns für die kürzere Strecke, diese soll direkt an der Küste vom Golf verlaufen - wir freuen uns schon auf Türkis blaues Meer! Nach 20 km Palmen verwachsenen von Schlaglöchern geprägte angeblichen Hauptroute nach Paraiso - war da auf einmal die Straße weg! hmmmmm was tun? umkehren - ich prüfe mal die Asphalt Tauglichkeit, ob wir vielleicht nicht doch zu schwer sind und eventuell abrutschen können - scheint alles o.k. zu sein. Wir beschließen dem Straßenverlauf zu folgen. Die mit Kokosnüssen ausgelegte provisorische Umleitung bringt uns direkt in den Busch und durch die Wohnzimmer der dort Lebenden Buschbewohnern, die Einheimischen haben einfach ein Seil gespannt und verlangten von uns Wegezoll. Fazit wir hätten für diese Strecke 2 Stunden geplant im Endeffekt wurden es abenteuerliche 6 Stunden bis zu unserem Ziel.





Tabasco ist ein etwas kleiner Bundesstaat von Mexiko und hauptsächlich besteht es nur aus Sumpfland - Moskitoabwehr-Programm 100%



















Heute ist es unglaublich schwül und heiß als wir Campeche erreichen. Zum aufbauen unseres Dachzelt hatten wir keine Möglichkeit, völlig abgekämpft von der Hitze entscheiden wir uns heute in einem entzückenden Hostel direkt am Historisch sehr Spanisch geprägten Stadtplatz zu übernachten. Nach einem kleinen Rundgang durch Campeche bemerken wir, das heute der große Karneval stattfindet und wir wurden am Abend noch mit einem rauschenden Fest belohnt.































Ganz normal
































juhuuuuuu Siesta am Nachmittag



























Eintrittsportal in
das Land der Maya


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25.03.2010
Acapulco - Vera Cruz
Nach Acapulco entscheiden wir uns auf die Golfküste von Mexiko nach Vera Cruz zu reisen. Mexiko City liegt auf einer Seehöhe von 2350 Metern, da unsere Route knapp daran vorbei führt, bleibt es nicht aus, uns für diesen Weg zu entscheiden, die Hauptroute verläuft wie wir es auch nicht anders erwartet haben über Bergketten und wir schnaufen mit unserem Andrew 40 km/h immer wieder bergauf und bergab. Vorbei an der Millionenmetropole Mexiko City die wir ganz bewusst nicht angesteuert haben. Erwartet uns im Landesinneren von Mexiko, Charmante kleinen Bergdörfer,- Rießen-Kakteen,-  Urwälder die immer dichter werden.

Mexiko City ist nur noch ca. 65 km von uns entfernt - da glitzert hinter der nächsten Bergkette eine Schneeweiße kleine Spitze hervor, wir sind auf einmal ganz erstaunt Schnee in Mexiko zu sehen, da kommt es wie ein Geistesblitz - wahhhhhh der Popocatépetl (aztekisch = rauchender Berg). Der aktive Vulkan in der Mesa de Anáhuac im höchsten Teil der Sierra Madre Oriental, hat uns so in seinen bann gezogen - das wir auf unsere Motorhaube stiegen und ihn 1 Stunde betrachteten, wir hatten das Gefühl er würde sich mit uns unterhalten - er spuckte in 10 Minuten Takte immer eine kleine Rauchwolke aus. Mit einer Höhe von 5.452 Metern ist der "Popo", wie ihn die Mexikaner kurz nennen, einer der höchsten Vulkane der Welt.




Typischer Marktstand
in Tepeaca, inkl. Frischegarantie





























echte Mexikaner machen Siesta neben den Kakteen




















Richtig, richtig aufregende Passstraße durch den Nationalpark "Cañon de Rio Blanco", wo es auf der einen Seite hinauf geht - geht es auf der anderen Seite wieder runter - das Riechen wir auch an unseren Bremsscheiben - Zwangspause an den unzähligen Maria Kappellen hier im Lande, mit herrlichen Ausblick ins Tal.




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09.03.2010
Pazifikküste - Nogales - Acapulco
Nach unserer wilden Silvesternacht in L.A geht es gleich am 1.1.2010 Richtung Staatsgrenze USA – Mexiko, am 2.2.2010 um 12.00 Uhr Mittag haben wir es geschafft, über die Grenze von Nogales (Arizona) nach Mexiko einzureisen, die freundlichen,- sich in Siesta befindlichen Grenzbeamten haben uns gleich weiter gewunken – voller Euphorie endlich ein neues Land zu entdecken steuern wir gleich in die anliegende Grenzstadt – der Rapide Kulturwechsel hat uns sofort in seinen Bann gezogen, Tanzende Azteken auf der Straße – scheinbar scheint es auch keine Verkehrsregel zu geben, ein durcheinander von hupenden Autos, Motorräder, Fährräder und klappernde Eselgespanne! Vergessen wir einfach an der Grenze unser Papiere zu erledigen und wir waren nun Illegal in Mexiko!...







...gemeinsam Arbeiten wir einen Schlachtplan aus wie wir aus dieser Missligen Lage wieder unbeschadet rauskommen und wir Entscheiden uns den ganzen Papierkram in „Acapulco de Juárez“ nachzuholen.


















Beim Familienumzug müssen auch die Tiere irgendwie mit!























Zuerst strahlender Sonnenschein – nach 20 Minuten strömenden Regen sind hier alle Straße Ratz-Fazt unter Wasser! Scheint aber weiterhin niemanden zu stören, die Abkühlung tut auch wirklich gut, bei 39° Grad Außentemperatur. 



















SuchBild:

wir waren auch dort!
wer uns findet darf
2 Nächte im Zelt übernachten.



nähe Manzanillo - super einheimischen Tipp zum verweilen, so manche Hippies die wir dort getroffen haben, leben schon länger als 6 Monate
am traumhaften Strand.









Von 35 Meter Höhe springen die wagemutigen- Weltberühmten Klippenspringer von Acapulco in diese kleine Bucht hinein, auch Nachts nur mit Fackeln in der Hand, treffen sie ziehlsicher mit Kopfsprung oder Salto vorwärts das Wasser. 

Weiters habe wir von der Massentourismus-Stadt noch 1 Woche sämtliche Beamtenbüros kennen gelernt um unsere offiziellen Aufenthaltspapiere zu bekommen, was dann auch super geklappt hat.



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