auf da roas

 
31.08.2009
Quebéc City
Das Kind Frankreichs
in der neuen Welt

Wer von den Großen Seen kommend dem St. Lawrence Strom folgt, befindet sich plötzlich in einer anderen Welt, es ist nicht mehr Englisch auf den Straßenschildern sondern Französisch zu lesen. Die Reizvolle Frankokanadische Stadt Quebéc City am Flussufer des St. Lorenz-Stroms verweist auf eine lange bewegte Geschichte und ist die Hauptstadt der größten Canadischen Provinz Quebéc.
Quebéc hat auch heute noch eine erhaltene Französische sprechende Bevölkerung, und der wir lernt gleich mal ein paar Wörter Französisch! Bonjour, un Baguette Síl vous plait!
Die Hauptstadt Quebéc City verzaubert mit seinen gepflasterten engen Gassen, mit ihren Bistros, Patisserien, Rotwein und frischen Baguette alle Besucher und natürlich auch uns. Die Mittelalterlich wirkende Altstadt von Quebéc City ist einzigartig in Canada, die zu Fuß leicht zu erkunden ist.
Auf den Klippen von Quebéc thront das mächtige Wahrzeichen die Stadt, das „Chateau Frontenac“, das heute ein Luxushotel in sich birgt, grüne Kupferdächer bedecken das majestätische Bauwerk.
Vom Chateau Frontenac aus ist eine über 1 ½ km  lange „Terrasse Dufferin“, eine herrschaftliche Promenade mit Kanonen und Sitzmöglichkeiten die uns am heutigen heißen und schwülen Tag schatten bietet. Von hier aus bietet sich einen hervorragenden Ausblick auf den St. Lorenz Strom und die unterhalb liegende Altstadt.
Aufgehts über 301 Stufen weiter zum Verbindungsweg „Promenade des Gouverneurs“ zum „Cap Diamant“ der höchste Punkt der Stadt wo eine halbförmige Citadelle aus dem 19. Jahrhundert sich befand, das heute ein Museum in sich birgt. Ein leichter Schauer ging durch unsere Glieder wenn man bedenkt dass hier im Jahr 1759 eine große Schlacht stattfand. Die Franzosen konnten die Angreifenden britischen Truppe nicht standhalten und verloren und mussten ihre Nordamerikanische Besatzung abtreten!

Der Bummel weiter durch die Stadt führt uns auf die Rue Ste.-Anne das vielbeschäftige Treiben von Schaustellern und Kellnern die ihre Kundschaft im Straßencafe bedienen erinnert uns an Paris während die Rue du Trésor mit ihren Kunstständen und Straßenmalern an ein Freilichtgalerie erinnern.

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