auf da roas

 
31.08.2009
Sydney
Auf der Suche nach geruchsdichten Bärenboxen schaffen wir es heute bis nach Sydneys „Cape Breton“. Langsam beginnen hier jene Serpentinenstraßen, für die die Insel bekannt ist. In Sydney möchte Stefan einen Farmer bitten, uns auf seinem Feld übernachten zu lassen. Neben der frisch gemähten Wiese befindet sich ein Haus, das jedoch nicht jenes des Farmers ist, sondern eine Arzt-Gemeinschaftspraxis. Stefan nimmt sich ein Herz und geht ins Haus. Es ist wieder einmal sehr spät am Abend, doch ein Auto steht noch vor der Tür. Siehe da, Dr. Juris ist noch anwesend, dieser glaubt zuerst, Stefan sei ein Bettler, doch dann begrüßt er ihn mit der Österreich-Hymne! Ganz begeistert von unserem Erscheinen lädt er uns gleich in sein Haus und zu einem Abendessen ein. Dr. Juris erzählt, er sei schon seit 7 Jahren in Kanada und komme aus Lettland. Er spricht perfekt Deutsch, denn er hat in Deutschland sein Medizinstudium absolviert. Er meint auch, es sei für ihn eine Ehre, Besuch aus Österreich zu haben. Sein Haus ist auch unser Haus, sagt er. So was ist ihm in 7 Jahren Kanada noch nicht passiert. Juris ist begeisterter Sportler und fragt uns, ob wir schon ein Kajak hätten, wir verneinen. Er betont, er möchte uns ein Kajakt auf unsere Reise mitgeben, wenn wir es haben möchten. Gesagt, getan. Nun begleitet uns das Kajak von Juris auf unserem Weg, mit dem Versprechen, er holt es sich bei uns in Linz wieder ab. Wir werden es in Ehren halten und haben das Kajak „Sydney“ getauft.

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