auf da roas

 
24.10.2009
Resümee Canada
aufdaroas in Canada vom: 29. 07. 2009 – 19. 10. 2009
km insgesamt:
12.489 km – ist ca. 63 mal Linz - Wien

5.000 km   –  Montreal
10.000 km –  Lethbridge

0 x Polizeikontrollen
1 x Ölwechsel
1 x Kupplungsplatte gebrochen
1 x Parking Infraction Warning
1 x 40 Dollar geschenkt bekommen
1 x 3 Fische gefangen
2 x ein Motel genommen incl. Badewanne
3 x Auto entrümpelt
3 x mit Fähre übersetzt
16 x Vollgetankt
55 x Lagerfeuer
unzählige viele nette Menschen getroffen!

24.10.2009
Indianer – First Nation
weltreise land rover

Mit dieser Geschichte wollte ich bis zum Schluss unserer Canada Reise warten, da wir uns quer durch das Ganze Land eine Eindruck verschaffen wollten!

Mit einer Autofähre ist man vom Festland auf der größten Süßwasserinsel der Welt „Manitoulin Island“ und diese liegt im Lake Huron einem der drei großen Seen Canadas. Auf der Insel leben heute fünf Siedlungsstämme von Indianern, auf deren Fährte wir uns machen möchten.

Auf der suche nach einem geeigneten Übernachtungs- Platz, finden wir in einem Indianerreservat eine sehr interessante Bucht, wir beschließen hier zu bleiben, „irgendwie liegt hier ein gewisser Spirit in der Luft“.
Von weitem ist auf dem See ein Boot wahrzunehmen das sich unserem Lagerplatz nähert, es ist ein hübscher Indianerjunge der von Fischen zurückkehrt, wir winken ihm zu und freuen sich, auf einen Ureinwohner zu treffen. Wir kommen mit ihm gleich ins Gespräch ob er heute einen Fisch gefangen hat, anfangs war er sehr schüchtern und konnte uns nicht in die Augen sehen beim Gespräch. Doch er vertraute uns dann doch langsam, als wir ihm erklärten, wir möchten ihm nichts antun, also hat die heutige Generation noch etwas Angst vom weißen Mann, stellen wir fest.
Wir fragen ihn auch ganz freundlich ob dies sein Lagerfeuerplatz sei und ob dies ein Problem wäre wenn wir hier übernachten, er Indianerjunge antwortet freundlich – dieser platz ist doch für alle da. Wir machen gemeinsam Lagerfeuer und bieten dem Jungen ein warmes Essen an, er wirkte etwas durchgefroren, er nahm dankend an und erzählt uns so einiges von seinen Urahnen und die Lebensweise der First Nation Stämme! Nach diesen ganzen interessanten Geschichten vom Indianerjungen hatten wir auch das Gefühl er würde die ganze Nacht auf uns aufpassen.

Die einzige Prärie der Bisons, ist heute die Kornkammer Canadas

Die Vorfahren der Indianer kamen vor ca. 35.000 Jahren über die zugefrorene Beringstraße nach Nordamerika. Es entwickelten sich unterschiedliche Kulturgruppen und sie verbreiteten sich am ganzen Kontinent. Im Norden lebten die „Halbnomadischen Jägerstämme“, die „Irokesen“ und „Huronen“ in der nähe des St. Lawrence Strom im Osten Canadas, im Westen lebten die „Plains Völker“ die Bisons waren ihre Lebensgrundlage und oben im kalten Norden die bei uns bekannten „Eskimos“, wie sie aber nicht genannt werden möchten, den „Eskimo“ ist ein Schimpfwort und bedeutet „Rohfleischfresser“, also nennen wir sie so wie sie wirklich heißen, „Inuit“.

Als der weiße Mann im 15 Jht. über America hereinfiel und die Indianer durch eingeschleppte Krankheiten und Verdrängung durch Besiedlung stark dezimiert hat. Hatten der in Canada lebende Indianer dennoch Glück bis zum 19. Jht, jedoch dann hat auch hier das Schicksal seinen Lauf genommen.
Millionen von Europäern strömten 1904 nach Canada ein und zerstörten die Lebensgrundlage der Indios! In den weiten Prärien Albertas lebten einst 10 Millionen Bisons und der weiße Mann hat es geschafft diese binnen von 4 Jahren auf 10.000 stück zu dezimieren und somit auch die Versorgungsquelle der Indios. Sie verarbeiteten alles von den Bisons, das Fleisch wurde getrocknet und Wintervorräte angelegt, aus den Knochen schnitzten sie kunstvolle Werkzeuge und Schmuck, das Leder und die Felle der Tiere wurde gegerbt, sie bauten damit ihre Tipis und nähten ihre Kleider. Sie benötigten keine Einkaufsladen um die Ecke um zu überleben – alles was ihnen die Natur zum leben gab, und sie entnahmen nur das was sie wirklich brauchten. 

weltreise land roverLandrückgaben – Anerkennung als Ursprüngliche Besitzer des Kontinents

Heute Leben noch 610.000 Indianer und 50.000 Inuit in Kanada, 1982 wurde die Verfassung geändert und ihnen wurden die Rechte als Ursprüngliche Besitzer des Kontinents anerkannt. Dies wiederum stärke das Selbstbewusstsein der Ureinwohner, die Landrückgaben und eine eigene Regierung fordern. Im Norden erhielten die „Inuit“ ihr „Nothwest Territorium“ zurück und wird ausschließlich von ihnen regiert.
Dennoch kann einem auf Reisen nicht alles fröhlich stimmen, wenn man bedenkt wie groß dieses Land ist und all dies der „First Nation“ gehörte, in Canada sogar noch vor 100 Jahren, so waren wir dann schon etwas traurig, zu sehen wie die meisten Indianer in kleine Reservaten leben und dort ihr Alkoholiker darein fristen.
Dann noch die unzähligen Souvenirläden voll gestopft mit Indianer Kunsthandwerken und hiermit der weiße Mann auch heute noch Geld damit macht, das sowieso in China hergestellt wird.

weltreise land roverTotempfähle

Am schönsten ist die positive Entwicklung der Rückbesinnung in B.C. Vancouver Island zu beobachten. Hier finden sich noch einige Stämme die ihr Traditionelles Handwerk die Schnitzkunst beherrschen und wieder aufleben lassen. Nachdem die Totem Jahrzehnte lang von der Regierung und Missionaren verboten wurden und als „Heidnisches Schnitzwerk“ betrachtet wurde. Heute ist wieder ein Aufleben dieser Alten Tradition zu bemerken. Die Totempfähle sind Kunstvoll geschnitzt und bunt bemalt, mystische Fratzen und jedes Tiersymbol hat seine bestimmte Bedeutung. Am besten beherrschten die Schnitzkunst die an der Nordwest-Küste lebenden Indianer, der Irrglaube das die Totem als Marterpfähle dienten möchte ich hier mit aufräumen, sie dienten als Prestige Objekte und zeigten den Reichtum und Macht eines Stammes.


23.10.2009
Das Weltkulturerbe Rocky Mountains
Noch sind wir in der weiten Prärie von Alberta, nachdem wir immer Outdoor schlafen, bemerken wir das es am frühen Morgen schon beißend kälter wird. In Canada beginnt jetzt schon der Indian Summer. Die Blätter der Bäume präsentieren schon ihr prächtiges Farbenspiel und die darauf scheinende Sonne verleiht ihnen einen goldgelben bis dunkelroten Schimmer!

Eigentlich wollte wir noch in den hohen Norden von Canada, nach Alaska und in den all bekannten Yukon Nationalpark. Doch der herannahende Winter und Informationen von anderen Reisenden, die gerade vom Norden kommen, raten uns ab. Wir ändern unsere Reisepläne und wollten schon westlich nach Vancouver abbiegen. Doch vorher möchten wir noch die Rocky Mountens sehen, was wir später keinesfalls bereut haben! Wir trotzten der Kälte und wurden mit einem unglaublich schönen Indien Summer in den Rockys belohnt. Strahlend blauer Himmel und von den Gipfel der 3000er glitzert der Schnee bis ins Tal. Diese Landschaft verzaubert uns und diese Region bietet alle Klischees die man allgemein mit Canada verbindet.

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23.10.2009
Glück im Unglück, Brocken down in Lethbridge
weltreise land rover







...ist das Auto kamputt, muß die Romany zu Fuß weiter!















Der Weg nach Alberta ist ziemlich einfach. Eigentlich hätten wir einen Stein aufs Gaspedal legen können und mit einem Gürtel das Lenkrad fixieren. Der Highway Nr. 1 ist in diesem Abschnitt gerade wie ein Lineal.

Wir kommen nach Manitoba, das Tor zum Westen! Weizenfelder und eine beeindruckende flache Prärie, so weit das Auge reicht. Von der Provinzstadt Winnepeg geht es weiter nach Saskatchewan, genauso flach! Weit und breit kein Haus zu sehen und nach vielen Km taucht die erste Farm mit riesigen Silotürmen auf. 20 km lange Züge schlängeln sich durch die Weite der Prärie, die den Weizen, Mais und Kartoffeln von Ost nach West transportieren.

Irgendwie hatten wir Lust, noch weiter in die Prärie einzutauchen und fahren so einen großen Bogen in Richtung Alberta, wo uns eine Wüsten-Vegetation erwartet.  Überall Kakteen und Öltürmen! Wir kommen uns vor als würden wir eine Afrika Safari machen. Zwischen Kojoten, Bisons, Antilopen und Wildpferden schlängelt sich die Schotterstraße vorbei am „Hoodos Writhing on Stone Nationalpark“, wo Indianer Zeichnungen an den Felswänden zu finden sind.

Nach unserer kleinen Wüstentour in Lethbridge will auf einmal unser Andrew nicht mehr so wie wir wollten und streikt mit einer gebrochenen Kupplungsplatte. Stefan meinte dann zu mir „So i glaub wir haben unseren ersten Brocken down“. Wir versuchten zuerst die Ursache selber herauszufinden. Kann ja sein, dass nur die Kupplungsstange herausgerutscht ist. Das ist es leider nicht! Zum Glück ist gleich in der Nähe ein Trailer Händler, der uns mit seinem Handy die nächste Werkstatt anrufen lässt – aber mit dem Landy in Kanada ist es nicht so leicht, einen geeigneten Mechaniker zu finden, der sich mit dem Engländer auskennt.

In Lethbridge leben 67.000 Einwohner und es gibt 1 Toyota Händler, der uns sagt, dass die nächste Land Rover Werkstatt in Calgary, ca. 300 km, entfernt ist. Uuups das ist aber ganz schlecht! Doch da fällt ihm doch noch eine kleine, feine Werkstädte im Zentrum ein: „Ellis Autodrome“, die nur auf europäischen Autos schrauben. Da rufen wir gleich mal an und Melanie, Jack´s Frau“,  fragt was wir für ein Problem haben und meint wir können vorbei kommen. So schieben wir unseren Landy zu Jack, dem besten Mechaniker Meister von Alberta!

Dort angekommen wirft er einen kurzen Blick unter die Motorhaube und meinte: „Na ja, könnte etwas kompliziert werden! Heute wird das leider nix mehr. Wir machen in einer ½ stunde zu.“ Freundlich fragen wir noch, ob wir unser Dachzelt vor seiner Werkstatt aufschlagen können – was natürlich kein Problem war. Nachdem wir uns schon zum Schlafen fertig gemacht haben, hören wir noch wie ein Auto auf den Parkplatz kommt. Greg der Bruder von Melanie: „He ho ihr zwei – gehört der Landy euch – hahaha, lässiges Setup“ und schenkt uns noch einen 12 Jahre alten Rotwein, damit wir heut Nacht auch gut schlafen können.

Am nächste Morgen startet Operation „Andrew“!

Stefan packt gleich mit an die ganzen Teile unterhalb der Bodenplatte abzumontieren und ich nütze die Zwangspause und vertreibe mir die Zeit mit Berichte schreiben. Die nächsten 2 Tage streiten sich die Werkstattjungs scheinbar darum, wer den Landy machen darf und alle haben einen riesigen Spaß dabei. Danach freut sich unser britischer „Andrew“ über ein neues Inventar von einem „DODGE“ und ab diesem Tag fährt ein kleiner Ami mit.

Und es wurde nicht nur unser Auto repariert…den Familienanschluss gibt’s auch gleich inklusive mit der Einladung fürs Wochenende zu einer Kajaktour.
 

23.09.2009
Hamilton - Sunset Place bei Bette
weltreise sunset placeNach 1 Woche Aufenthalt - bei meinem Opa und meiner Familie - in Hamilton, verabschieden wir uns wieder und fahren weiter in den Norden von Kanada.

Der wunderschöne Indian Summer zieht langsam ins Land und wir haben den Winter im Nacken.

50 km vor Manitoulin Island in Sunset Place lebt Bette, die Schwester meines Onkels Dark, in einem idyllischen Häuschen am Lake Huron. Elle vermietet dort eine kleine Hütte über die Sommermonate an Touristen und Fischer. Sie erwartet uns für heute Abend und wir können in der Hütte, an diesem entzückenden Platz, übernachten.

Auf dem Weg zu Bette durchqueren wir das Land der Mennoniten. Diese evangelische Glaubensgemeinschaft lebt hier seit 200 Jahren ihr bewusst einfaches Leben. Sie besitzen auch heute noch keine Autos, Radios, Fernseher oder Strom. Als Fortbewegungsmittel nutzen Sie ihre kleinen schwarzen Pferdekutschen und sogar anstatt des Traktors, um die Felder zu bestellen, verwenden sie Pferdegespanne.

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23.09.2009
Donnerdes Wasser
weltreise niagarafälleWohlwissend das wir in 60 km sicherlich das größte Highlight Kanadas erleben dürfen, fahren wir gemütlich in unserm Landy die wunderschöne Straße entlang! Die Niagara Falls – die berühmtesten Wasserfälle der Welt! Wir schlängeln uns durch die Strasse vom Lake Erie, der in den Lake Ontario fließt!

Auf dem Weg nach Niagara, befindet sich eine kleine Plattform auf der wir kurz anhalten. Unter uns ist der Ausläufer des Canyons, ein tiefes Tal mit kristallblauem Wasser, dass unter uns durch schießt!
Von hier aus hat man auch schon den ersten fantastischen Blick auf die Rainbow Bridge, die Kanada mit den USA „ Buffalo“ verbindet! Voller Vorfreude geht es noch ca. 10 km auf der Serpentinenstraße nach Niagara. Dieser Ort ist von Weitem ersichtlich und vollgestopft mit Touristen aus aller Welt, die die Fälle besuchen. Wir haben Glück mit einem Parkplatz und schon beim Aussteigen vom Wagen, können wir das „Donnern“ der Wassermassen hören!

Als erstes bewundern wir die American Falls. 328 Meter breit und 56 Meter hoch, die gleich neben unserm Parkplatz in die Tiefe stürzen! Der zweite Blick folgt zugleich, auf die hufeisenförmigen kanadischen Fällen. Wo es uns gleich mal die Sprache verschlägt! Das muss man mal erlebt haben, dieses außergewöhnliche Naturschauspiel! 675 Meter breit und 52 Meter hoch, donnert das schäumende Wasser vom Niagara River in die Tiefe!
Wir wollen noch näher an die Fälle heran und entscheiden uns mit dem Boot direkt in den Hexenkessel der aufschäumenden Gischt zu fahren! Dazu wird man mit blauen Regenmäntel ausgestattet, aber nass werden ist garantiert.
Mit unter ist es jetzt auch schon spät geworden und wir lesen auf einer Tafel, das um 20.30 Uhr die Regenbogenbeleuchtung in Gang gesetzt wird. Auch dieses Schauspiel warten wir noch ab und es lohnt sich! Abends beleuchtet, erscheinen die Niagara Fälle in einem deutlich anderem Licht als am Tage. Das kann man stundenlang betrachten und seine Gedanken fließen lassen.

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23.09.2009
Toronto
weltreise TorontoIndianischer Name „Sammelplatz“

Wer ist schon mal mit dem Auto durch eine 5,4 mill. Einwohner Stadt mit dem Auto gefahren? Nach einem 5 stündigen Ferkehrsgewirr von Montreal, folgt gleich auf unserem Weg nach Hamilton - wo mein Großvater lebt - Toronto.
Da müssen wir durch! Toronto die Millionenmetropole die uns gleich für mehrere Stunden nicht mehr los läßt!
Toronto ist, mit seinen heute rund 5,4 mill. Einwohnern, die Nummer eins im Land. Obwohl Ottawa die Hauptstadt Kanadas ist. Schon die Vorstadt beginnt bereits 20 km außerhalb und führt uns auf 4 spurigen Highways direkt ins Zentrum. Die unverwechselbare Skyline - mit dem zweithöchsten, frei stehenden Turm der Welt der CN Tower, das Wahrzeichen der Stadt - ist schon von weitem zu erkennen. Ein sehr imposantes Erlebnis, zwischen verspiegelten Wolkenkratzer mit dem Landy durch zu duckern.
Der 553 Meter hohe gertenschlanke CN Tower ist mit Schnelllaufzügen ausgestattet und die düsen zu den Aussichtsdecks. Von 447 Meter Höhe bietet sich ein Ausblick über ganz Toront. Von hier aus lässt sich sehr gut erahnen, wie riesig diese City ist.
Auf keine Fall lassen wir uns die Art Gallery of Ontario entgehen, das größte Kunstmuseum Kanadas. Bedeutende Sammlungen aus sechs Jahrhunderten befinden sich hier sowie ein großer Ausstellungsbereich, der 900 Werke des britischen Bildhauers Henry Moore umfasst, absolut sehenswert!

Weiter geht’s und durch Zufall finden wir die Dundas Street und wir stehen mitten in Chinatown. Exotische Düfte wie Gewürzen, Tee und auf der Straße gebratene Hühner steigen uns in die Nase. Diese hängen sie danach in die Auslagen, samt Köpfen. Tropische Früchte und Chinasuppen sind an jeder Ecke zu finden! „Es lebe Chinatown“! Toronto bietet für viele ethnische Gruppen platz: Mexikaner, Italiener, Portugiesen, jedoch alle Viertel können wir nicht abklappern, dafür würden wir min. 1 Woche brauchen.
Hier gibt es eine eigenes Viertel nur für Homosexuelle die „Rainbow Street“. Da findet Mann was Mann so braucht und das über 5km Länge. In diesem Stadtbezirk ist alles etwas spezieller, der Arzt, der Friseur, die Bars, ich denke sogar der Schuhputzer am Straßenende!!

Wir bekommen noch einen Geheimtipp von meinem Cousin!, “Distillery District“ – die angesagteste Adresse der Stadt. Am Abend zieht es uns noch zu den erst vor 2 Jahren restaurierten Backsteinhäusern. Diese wurden wiederbelebt und strahlen eine spezielle Art der Gemütlichkeit aus. Logerien, Bars, Straßenkünster und Galerien sind hier zu finden.

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31.08.2009
Quebéc City
Das Kind Frankreichs
in der neuen Welt

Wer von den Großen Seen kommend dem St. Lawrence Strom folgt, befindet sich plötzlich in einer anderen Welt, es ist nicht mehr Englisch auf den Straßenschildern sondern Französisch zu lesen. Die Reizvolle Frankokanadische Stadt Quebéc City am Flussufer des St. Lorenz-Stroms verweist auf eine lange bewegte Geschichte und ist die Hauptstadt der größten Canadischen Provinz Quebéc.
Quebéc hat auch heute noch eine erhaltene Französische sprechende Bevölkerung, und der wir lernt gleich mal ein paar Wörter Französisch! Bonjour, un Baguette Síl vous plait!
Die Hauptstadt Quebéc City verzaubert mit seinen gepflasterten engen Gassen, mit ihren Bistros, Patisserien, Rotwein und frischen Baguette alle Besucher und natürlich auch uns. Die Mittelalterlich wirkende Altstadt von Quebéc City ist einzigartig in Canada, die zu Fuß leicht zu erkunden ist.
Auf den Klippen von Quebéc thront das mächtige Wahrzeichen die Stadt, das „Chateau Frontenac“, das heute ein Luxushotel in sich birgt, grüne Kupferdächer bedecken das majestätische Bauwerk.
Vom Chateau Frontenac aus ist eine über 1 ½ km  lange „Terrasse Dufferin“, eine herrschaftliche Promenade mit Kanonen und Sitzmöglichkeiten die uns am heutigen heißen und schwülen Tag schatten bietet. Von hier aus bietet sich einen hervorragenden Ausblick auf den St. Lorenz Strom und die unterhalb liegende Altstadt.
Aufgehts über 301 Stufen weiter zum Verbindungsweg „Promenade des Gouverneurs“ zum „Cap Diamant“ der höchste Punkt der Stadt wo eine halbförmige Citadelle aus dem 19. Jahrhundert sich befand, das heute ein Museum in sich birgt. Ein leichter Schauer ging durch unsere Glieder wenn man bedenkt dass hier im Jahr 1759 eine große Schlacht stattfand. Die Franzosen konnten die Angreifenden britischen Truppe nicht standhalten und verloren und mussten ihre Nordamerikanische Besatzung abtreten!

Der Bummel weiter durch die Stadt führt uns auf die Rue Ste.-Anne das vielbeschäftige Treiben von Schaustellern und Kellnern die ihre Kundschaft im Straßencafe bedienen erinnert uns an Paris während die Rue du Trésor mit ihren Kunstständen und Straßenmalern an ein Freilichtgalerie erinnern.

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31.08.2009
Provinz New Brunswick - Bay of Fundy
Nach langer fahrt sagt der Stefan da Kuck mal wir sind gerade über die Provinzgrenze gefahren. New Brunswick schreien wir im juhuuuuu! Da gibt es doch den „Fundy Coastal Drive“ den fahren wir, und entschlossen uns die erste Nacht in Five Island zu übernachten, wo schon die ersten Auswirkungen der großen Ebbe und Flut zu spüren sind.
Am nächsten Morgen, nach ausreichenden Frühstück mit Cowboy Caffee und leckerem Amerikanischen Gummibrot, wie wir dazu sagt, geht es weiter auf dem Highway 114 entlang der Chigneto Bay, einen langen, schmalen Ausläufer der Bay of Fund.

Bay of Fundy ist ein Ort des Staunens, insbesondere bei den „Hopewell Rocks“ hier offenbart sich ein nie vergessenes Naturschauspiel, der größte Gezeitenunterschiede alle 6 Stunden, „der Welt“ bis zu 15 Meter. Riesige herausragende zerklüftete Felsen stehen in der Bucht, ganz oben auf den Rocks stehen Bäume, Sträucher und vereinzelt Lilla und Gelbe Blumen. Zweimal Täglich können wir unbehelligt auf dem schlammigen Meeresboden zwischen den gewaltigen Türmen entlang Spazieren. In den Sandsteinfelsen am Wasser kann man uralte versteinerte Pflanzen fusilien entdecken und wie die Möwen bei Ebbe die angeschwemmten Krustentiere aufpicken.
Wie in einem trichterförmigen Kanal presst sich das Meerwasser bei Flut bis ans obere Ende, das rasch ansteigende Wasser hat große Felsen zu Fantasieformen geschliffen, die liebevoll „Flowerpot Rocks“ „Blumenwasen Felsen“ genannt werden und bei Flut nur mehr eine kleine Bewachsene Insel aus dem Meer herausragt.

Gleich in der nähe befindet sich der „Nationalpark Fundy, wo wir heute übernachten werden, mit vielen Wanderrouten, Fischplätze und Wasserfälle, wir beschließen noch ein wenig in den Fichtenwälder zu einem Wasserfall zu wandern, der schaurig schöne dunkle Wanderweg durch den Wald, läst einem dann schon hin und wieder einen Schauer über den Rücken laufen, wenn man weiß das hier Bären leben. Wir befolgen einen Tipp der Einheimischen wir haben den Klappernden Schlüsselbund um den Hals und stampfen fest mit den Füßen auf den Boden und sprechen laut, das soll angeblich Meister Pez abschrecken.

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31.08.2009
Pleasant Bay Walbeobachtung
Als wir in der Bucht von Meat Cove zum ersten Mal Wale sehen, müssen wir unbedingt an die Nordküste von Cape Breton. Einheimische geben uns den Tipp das die Walbeobachtung dort am schönsten und spektakulärsten sei, inkl. Walgarantie oder wenn du keine Wale beobachten kannst bekommst du dein Geld zurück oder du kannst noch mal mitfahren. Na dann los ab geht’s zu den Walen. Unglaubliche Straßenserpentinen führen Richtung Pleasant Bay zu Captain Marx, der uns empfohlen wurde.
Eine 2 stündige Ausfahrt mit dem Boot ist für 25 Canadische Doller zu erwerben, in anderen Orten bezahlt man bis zu 50 Doller.
Bei der Ausfahrt aus dem Hafen kann einem schon schwubbelig im Magen werden wenn man nicht Seetauglicht ist, wir konzentriert sich auf den Horizont, so kann man die Seekrankheit überwinden meint Captain Marx.
Nach nicht einmal 10 min. kommt auf dem Boot heftiges treiben auf denn die ersten Wale sind 1 Meile vor uns aufgetaucht. Wir kommen den wendigen Tieren sehr langsam näher, denn sobald sie ein Boot wahrnehmen schlagen sie eine andere Richtung ein, es sind sehr scheue Tiere. Dann wird es wieder still und alle sehen ganz gespannt auf das Wasser, bis auf einmal ein lautes Wasserzischen neben dem Boot in die Höhe geht, unglaublich eine ganze Familie mit einem kleinen Baby schwimmt neben unserem Boot her. Sie tauchen immer wieder auf und uns verschlägt es die Sprache, „i was gar net was is sagen soll, ein Erlebnis das werde wir sicher nie vergessen“. Die Wale schwimmen hier vor der Nordküste da vom Landesinneren über die Wasserfälle viel Nahrung für sie ins Meer gespült wird.

Nach dem Atemberaubenden Erlebnis werden wir noch mit einem schon fast kitschigen Sonnenuntergang belohnt, und genießen das Abendliche Lagerfeuer mit einem Gläschen Rotwein und unsere Erlebnisse lassen uns einen Schmunzler ins Gesicht zeichnen.

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31.08.2009
Cape North – Meat Cove
Nova Scotia ist mit einem Damm verbunden und dieser führt nach Cape Breton Island, dort bietet sich eine der schönsten Panoramastraßen des Kontinents, der „Cabot Trail“. Er führt an Wind- und Wellenumwobenen Steilküsten von Cape Bretan entlang, mit malerischen kleinen Fischerdörfern. Cape Breton bietet dramatische Fjordküsten, tiefe Wälder und ungebändigte Flüsse und Wasserfälle – diese Atlantikregion Kanadas erinnert an die Highlands von Schottland und ist einzigartig in Kanada. Der 296 Kilometer lange Cabot Trail führt unter anderem an die nördlichste Spitze der Insel, nach Meat Cove. Schroffe Küsten und ein atemberaubender Blick auf den Atlantik werden hier geboten, wenn man Glück hat, kann man am Morgen direkt vor den Küsten Wale beobachten. Und dieses Glück hat wir! Als wir am Morgen aufwacht und aus dem Zelt schaut sehen wir ein ganzes Rudel Wale beim morgendlichen Frühstück in der Bucht. Zuerst glaubten wir, es seien Delfine – doch ein Einheimischer klärte uns rasch auf, dass es sich dabei um Finnwale handelt.
An diesem Tag beschließen wir, noch auf dem schroffen Küstenfelsen zu bleiben und eine kleine Pause einzulegen. Wir bestreiten einen der unzähligen Wanderwege, es geht hoch auf den Aussichtspunkt von Meat Cove. Ganz oben machen wir es uns auf einen Stein mit dem Fernglas gemütlich und entdecken über uns einen Weißkopfadler, der auf der Suche nach Fisch und Mäusen etliche Runden über unseren Köpfen zieht. Ein Traum von unberührter Natur, den man hier beobachten kann. Der Cabot Trail entlang der schroffen Küsten führt auch durch den Nationalpark Cape Breton Highlands, wo sich die idyllischen Wasserfälle „Mary Ann Falls“ befinden.
Immer wieder bleiben die Kanadier neugierig vor unserem Auto stehen und fragen uns, wo wir herkommen. So ein Vehikel mit einem Zelt auf dem Dach haben sie noch nie gesehen und der Landy stellt so ein beliebtes Fotomotiv dar. Wir kommen uns vor, als seien wir in einem Zoo – aber hinter den Gitterstäben. Spaßhalber meint ich zu einem Fotografierenden, er könne ein Foto machen, aber das kostet 5 Dollar“. Er lacht kurz, greift in seine Hosentasche und zieht 5 Doller heraus – hey das funktioniert ja! Somit haben wir unsere ersten 5 Dollar verdient.


31.08.2009
Sydney
Auf der Suche nach geruchsdichten Bärenboxen schaffen wir es heute bis nach Sydneys „Cape Breton“. Langsam beginnen hier jene Serpentinenstraßen, für die die Insel bekannt ist. In Sydney möchte Stefan einen Farmer bitten, uns auf seinem Feld übernachten zu lassen. Neben der frisch gemähten Wiese befindet sich ein Haus, das jedoch nicht jenes des Farmers ist, sondern eine Arzt-Gemeinschaftspraxis. Stefan nimmt sich ein Herz und geht ins Haus. Es ist wieder einmal sehr spät am Abend, doch ein Auto steht noch vor der Tür. Siehe da, Dr. Juris ist noch anwesend, dieser glaubt zuerst, Stefan sei ein Bettler, doch dann begrüßt er ihn mit der Österreich-Hymne! Ganz begeistert von unserem Erscheinen lädt er uns gleich in sein Haus und zu einem Abendessen ein. Dr. Juris erzählt, er sei schon seit 7 Jahren in Kanada und komme aus Lettland. Er spricht perfekt Deutsch, denn er hat in Deutschland sein Medizinstudium absolviert. Er meint auch, es sei für ihn eine Ehre, Besuch aus Österreich zu haben. Sein Haus ist auch unser Haus, sagt er. So was ist ihm in 7 Jahren Kanada noch nicht passiert. Juris ist begeisterter Sportler und fragt uns, ob wir schon ein Kajak hätten, wir verneinen. Er betont, er möchte uns ein Kajakt auf unsere Reise mitgeben, wenn wir es haben möchten. Gesagt, getan. Nun begleitet uns das Kajak von Juris auf unserem Weg, mit dem Versprechen, er holt es sich bei uns in Linz wieder ab. Wir werden es in Ehren halten und haben das Kajak „Sydney“ getauft.

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31.08.2009
Halifax – Sheet Harbour
Wir haben schon eine geplante Route. Wir möchten nach Cape Breton, also nehmen wir Kurs auf Richtung Norden. Nachdem wir uns zwei mal im Stadtverkehr von Halifax verfahren haben, finden wir dann doch die richtige Straße nach Sheet Harbour. Nur wenige Kilometer nach Halifax offenbart sich Kanadas traumhafte Natur: Fichtenwälder, kleine Buchten und die für Kanada typischen Holzhäuser – unbeschreiblich schön, auch die ersten Warnschilder „Vorsicht Elche“ sind zu sehen. Elche haben hier Vorrang, sie stehen mitunter einfach auf der Straße. In Halifax treffen wir auf Ezran, er stammt aus Kalifornien und lädt uns auf eine Farm zum Übernachten ein, die wir leider nicht finden können. Stattdessen finden wir jedoch einen entzückenden Platz in einer kleinen Meerbucht, Hummerkörbe und quakende Enten befinden sich um uns herum. Es ist mittlerweile spät geworden und der Nebel zieht vom Meer herein. Mama Ente ruft ihre Jungen zum Schlafen zusammen und der atemberaubende Sonnenuntergang lässt all seine Rot-Töne am Horizont spielen. Für diesen Anlass haben wir uns eine gute Flasche Champus aus Österreich importiert und unseren Landy feierlich auf „Andrew the Bird“ getauft. Warum? Auch Vögel kennen auch keine Grenzen!

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31.08.2009
29. Juli: Wir bekommen unseren Landy
Auf auf, das Auto wartet auf uns im Hafen von Halifax. Heute ist es so weit, wir können den Landy abholen! Es ist 7.00 Uhr am Morgen und wir freuen uns wie kleine Kinder am Weihnachtstag! Mit dem Bus geht’s nach Halifax Downtown zum Spediteur, hier passiert alles sehr schnell. Binnen zehn Minuten sind alle Papiere erledigt! Ab zum Zoll, auch hier sind keine Warteschlangen und wir sind gleich an der Reihe, und wieder müssen wir Fragen beantworten: „Haben Sie einen Internationalen Führerschein?“ Ich sage:„Ja hab ich, der ist aber leider im Auto“. Der Zollbeamte schmunzelt nur und meint „Na ja, ist auch ok“. Zwei Stempel auf die Papiere und er ruft uns sogar noch ein Taxi, mit dem wir schließlich zum Hafen fahren. Freundlich empfangen von zwei Hafenwärtern, bekommen wir unsere Passierpässe in das Hafengelände. Dieses ist gar nicht so groß und wir können zu Fuß weitergehen. Ganz gespannt schauen wir uns schon im Hafen um und siehe da -  hinter einem Orangen-Container blitzt die Schnauze vom Landy hervor! Da steht er und wartet auf uns, wir können es gar nicht fassen und springen vor Freude in die Luft! Hihaaaaaaaaa andale! Wir machen sofort eine Runde ums Auto, um zu kontrollieren, ob auch nichts beschädigt ist und noch alles vorhanden ist! Alles ok! Und wir möchten noch mal auf die Kompetenz und Verlässlichkeit von www.seabrigetours.com verweisen.
So, alle Versiegelungskleber entfernen und einsteigen – los geht die erste Fahrt in Kanada. Anfangs gar nicht so leicht, in den Straßenverkehr reinzufinden, doch die Leute fahren sehr gesittet und niemand macht Stress hinter dir, auch wenn du dich mal nicht auskennst. Lobenswert: Auch bei Rot darf man - wenn kein Auto kommt - rechts abbiegen. Wir haben auch zwei große Österreich-Aufkleber auf unseren Türen – und wir fallen bereits hier auf wie bunte Hunde – die Leute auf der Straße bleiben stehen und winken uns zu oder zeigen uns das Peace-Zeichen mit den Fingern – und wir haben rein zufällig einen passenden Song im Radio: „Born to by wild!“

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27.07.2009
Halifax
Weltreise HalifaxEigentlich wollten wir in Hamburg ein Containerschiff für die Atlaniküberquerung anheuern, wir versuchten unser Glück drei Tage lang, wir wurden von einer Reederei zu nächsten geschickt leider ohne Erfolg, es wollte uns perdu kein Frachter mitnehmen. Na ja, dann fliegen wir halt unserem Landy nach.
Am 15. Juli ist es dann so weit, unser Ticket für Halifax ist gebucht, also wieder 500 km retour, 9 stunden mit dem Pemperlzug um 30,- Euro von Hamburg nach Frankfurt, von hier aus ist der Flug am billigsten.
Nach ca. 7 Std. Flug sind wir endlich in Halifax gelandet, voller Euphorie und Tatendrang rauschen wir in den Zoll, STOP. Die Canadische Grenzpolizei lässt uns nicht durch die Kontrolle und schickt uns zurück- zur IMIGRATION, mhhhhhhhh – das dauerte min. 1 Stunde, was die alles von uns wissen wollen glauben wir selber nicht, wer seid ihr, was wollt ihr hier, wie viel Geld habt ihr, seid ihr Sandler oder was,  euer Auto kommt????? Habt ihr einen Job zu hause, wann wollt ihr wieder Ausreisen „Wir – keine Ahnung“ – sie ahhhaaaaaa „Hey you are Crazy people“ – nach langem hin und her haben wir schließlich doch unser 6 Monats Visum bekommen, mit ausdrücklicher Erklärung von der Immigration, „ok you can enter - but they can not work in canada“!! ☺
Schon am Landeanflug Halifax läst es sich erahnen welche unendlichen weite Naturgebiete
Sich erstrecken. Back to the Roots! So auch außerhalb des Flughafens, 3 spurige Straßen mit dicken Trucks, riesige Seen an deren Ufer zwischen den Wälder sich entzückende Häuser befinden, geht es Richtung Halifax Downtown der Flair der Stadt ist sehr Irish geprägt mit seinen Bauwerken!
Welteise tall shipWieder einmal kommen wir mitten in ein großes Event, die Küste Nova Scotia wird zum Schauplatz der schönsten und beeinduckensten Großsegelschiffe der Welt, „Tall Ships Atlantic Race 2009“ eine Internationale Segelregatta findet in dieser Woche im malerischen Hafen von Halifax seinen Zwischenstopp. Bekannte 4 Mast Windjammern wie z.b. „Cisne Branco“ aus Brasilien, die berüchtigte „Bounty“ die in dem Film „Fluch der Karibik II“ eine Rolle spielte und unseres erachtens die schönste im Hafen die Portugiesische „SAGRES“.

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