auf da roas

 
13.07.2009
Resümee Linz – Hamburg
0 x Verfahren
1 x Versorgunsbatterie kaputt
1 x Auto Entrümpelt
1 x Auto komplett aus und wieder eingeräumt
1 x drei Runden im Kreisverkehr
1 x mit Autofähre
2 x Voll getankt
2 x ins Radar
2 x zum Frühstück und zum Essen eingeladen
3 x bei Rot über die Kreuzung
1.380 km gefahren

12.07.2009
Hamburg
Weltreise Romana und Stefan HamburgSo es ist soweit unser Landy wird vorbereitet für die Verschiffung über den großen Teich, ein komisches Gefühl unsere Wohnung vorzuschicken wie ihr Hoffentlich alle wisst, haben wir so einen Trip noch nie gemacht und wollen sich noch mal sehr Herzlich bedanken bei der Firma SEA BRIDGE  für die Tolle zusammenarbeit Danke!

Für alle die noch mehr über Hamburg wissen wollen – ein Wochendtrip lohnt sich auf alle fälle:

Hamburg hat in den vergangenen Jahrzehnten den Sprung zur internationalen Metropole vollzogen und ist zunehmend von Kontrasten geprägt – besonders um und auf den Hamburger Elbinsel, wo Stadt und Hafen, Marsch und Wasser eine einzigartige Stadtlandschaft bildet. Durchzogen von Verkehrsschneisen am Wasser und mit dem ausgeprägten Nebeneinander der Milieus stehen die Elbinsel Wilhemsburg, die Veddel und der Harburger Binnenhaften beispielhaft für die andere Seite der Metropole, eine Art „innerer Stadtrand.

SchanzenviertelWeltreise Romana und Stefan
Ganz interessant zum Vergleich 1 x Strom/Stadtwerkstatt in Linz, ist ein ganzes Stadtviertel in Hamburg. Das Viertel hat schon so manches gesehen: Benannt nach der 1682 erbauten Verteidigungsanlage Sternschanze, sollte es – verarmt und mit heruntergekommenen Altbauten – eigentlich abgerissen werden. 
Dann wurde es Inbegriff günstiger Studentenwohnungen, später Zentrum der Hamburger New Economy – und noch immer liegt die besetzte Rote Flora mittendrin.

Viele Bars, Restaurants, ausländische Kleinunternehmer, Modeboutiquen und die dazugehörige Kundschaft prägen im Zentrum das Straβenbild. Gerade in jüngster Zeit eröffneten in "der Schanze" (wie Hamburger sagen) eine Menge neuer Läden, die das Viertel in punkto Shopping attraktiv und vielfältig machen. 
Geschmackstrend der Schanzenläden: jung und hip!
Die Auswahl in den Modeboutiquen reicht von frischen Labels wie Chica Bandita, Indian Rose, Diesel, Lee und Levis bis hin zum Hamburger Kultlabel Derbe. Aber auch HipHop- und Skater-Läden, Vinil-Shops sowie zahlreiche Geschäfte mit buntem Krimskrams und witzigen Geschenkideen sorgen für ein Shoppingerlebnis abseits vom Mainstream.

Freizeit in Hamburg: schick, lässig und etwas verrucht...
Spaβ haben, abtanzen, treffen: Die Hamburger Kneipen- und Party-Szene ist so vielfältig wie seine Besucher selbt. Gefeiert wird gerne und ausgiebig - um sich dann am nächsten Tag in einem der wundervollen Spaß zu erholen.



Maritimes HamburgWeltreise Hamburg
Hamburg ist am Wasser gebaut. Der Hafen, die Fleete und Kanäle sowie die Alster verleihen der Stadt ein einzigartiges Ambiente. Der Hamburger Hafen ist der zweitgröβte Seehafen in Europa und gehört zu den neun gröβten Containerhäfen der Erde. Was sich nach einem unwirtlichen Industriestandort anhört, ist jedoch ein richtiger Hafen "zum Anfassen“ und eine der beliebtesten Attraktionen Deutschlands. Hier duftet es nach Freiheit und nach fernen Ländern. Wer einmal an den Landungsbrücken stand, weiß warum Hamburg das "Tor zur Welt" heiβt... Das Leben am Wasser prägt die Hansestadt wie kaum eine andere Metropole. Die Hafenkante, die schöne Alster und Brücken über Speicherstadtkanäle sind nur einige der Besonderheiten, die der Stadt ihr maritimes Flair verleihen.
Ein dichtes Netz von Wasserflächen und -straβen bestimmt das Gesicht der City und nimmt insgesamt 8 % des Stadtgebietes ein. Hamburg hat sogar mehr Brücken als Venedig!
Beim "Alsterschippern" auf den gröβeren Fleeten lässt sich vortrefflich ein groβer Teil der Innenstadt besichtigen. Kaum weniger verästelt geht's im Hafen zu. Kleinere Barkassen wählen bei der groβen Hafenrundfahrt schmale Kanäle durch die historische Speicherstadt. Dort ist Kaufmannsnostalgie der Jahrhundertwende garantiert: Ihnen wehen neben einer maritimen Brise auch Tee- und Gewürzdüfte um die Nase.

Schlemmen in Hamburg
Vom frischen Fisch im Hafenrestaurant über typische Alt-Hamburger Küche mit Labskaus und roter Grütze bis zu allerlei fremdländischen Spezialitäten: In Sachen Schlemmerei sind Hamburgs Küchen ganz vorne mit dabei und wurden mit mancher Auszeichnung geehrt.

Hamburg Highlights
Hamburger Hafen
Blankenese
Der Fischmarkt
Landungsbrücken
Museumsschiffe
Hafen City
Speicherstadt
Willkommhöft
Schanzenviertel
Spreehafen Hausboote

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11.07.2009
Nordsee - Hamburg - 150 km
Weltreise Romana und StefanNach dem Frühstück bei Amy verabschieden wir uns Herzlich bei ihr und weiter geht’s nach Hamburg. Unsere Batterie ist jetzt endgültig hinüber, wir brauchen eine neue die wir uns gleich noch besorgen. Am Weg nach Hamburg halten wir kurz am Damm von Brunsbüttl, um unsere Jause mit den Schafen zu teilen. Määäääähhhhhhhhhhhhhh

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11.07.2009
Ein Tag bei Amy
WeltreiseAm nächsten Morgen staunten wir, Amy hat für uns ein großzügiges Frühstück aufbereitet und sie sagte zu uns „fühlt euch wie zuhause“ der Schlüssel lag unter der Fußmatte sie hatte volles vertrauen und wir auch Danke, Amy sagte es würde sie sehr freuen unsere Reiseleiterin zu sein, na klar bitte sehr und wir stiegen in ihren Mercedes und los geht’s!
1stopp Friedrichskook:  Seehundestation das muss man mal gesehen haben, sagte Amy wie sie die Heuler die ihre Mutter verloren haben wieder aufpäppeln, bevor sie ausgesetzt werden. Wir wussten gar nicht das die Nordsee die größten Kohlkopf Plantaschen von Europa besitzt und die Millionen Schafe die frei herumlaufen eine wichtige Aufgabe haben, nicht nur fressen, sondern auch das die Dämme wieder Platt gedrückt werden, ja man lernt eben nie aus. 2 Station: Meldorf wo sich der älteste und größte Backsteindom der Welt befindet und eines ließ sich Amy auch nicht nehmen, sie will unbedingt eine Wattwanderung machen, am späten Abend geht’s Richtung Nordsee ans Meer, Amy macht ihren Kofferraum auf und meinte „uppppsss da hat sich ja eine Flasche Sekt verirrt, na die trinken wir dann gleich mal“. Die Nordsee hatte gerade Ebbe somit zogen wir uns gleich die Schuhe aus und liefen ins Watt, viele kleine Krabben, Krebse und Wattwürmer flutschten durch unsere Zehen. Die Sonne verschwindet schon langsam hinterm Horizont und wir genießen den schönen Sonnenuntergang. Eine Scholle und Krabben kamen noch mit nach Hause zu Amy und Stefan wurde ins Krabbenpulen eingeweiht – der kann das jetzt. Im laufe des Abends stellte sich heraus, das wir den Traum von Amy leben, sie versprach uns in Kanada zu besuchen.

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11.07.2009
Witzhausen - Stade - Nordsee - 478 km
Weltreise Romana und StefanDie Sonne hat kein erbarmen sie kitzelt uns um 9.00 Uhr aus dem Zelt, Stefan hat eine Überraschung auf dem Landy Balkon vorbereitet, Cowboycafe, Brötchen und Honig. Beim Frühstück entschieden wir uns einen Abstecher an die Nordsee zu machen, das geht sich Zeitlich noch aus, denn unsere Fähre nach Kanada geht erst am 9. Juli. Eine wunderschöne Strecke soll auf uns warten, riesige Kuhweiden, Backsteinhäuser, reifes Korn das sich sanft im Wind bewegt, bringt uns ins genießen was wir gerade vorhaben.
Ab Stade ging es nur mehr gerade keine Hügel keine kurven inmitten der Baumalleen, wir kamen uns vor wie Sissi und Franzl.
Um 20.00 Uhr sind wir in Wischhafen an der Elbfähre, da machte unser Landy die erste Wasserüberquerung nach Schleswig Holstein. Ankommen am anderen Ufer in Glückstadt, bemerkten wir das hier die Uhren anders tickten, freundliche Schafe, Menschen, Seehunde, Natur pur!
Mittlerweile ist es doch sehr Spät geworden und haben noch keinen Schlafplatz, wie es der Zufall oft so will, spricht uns eine nette 70jährige Dame an, was wir suchen, Amy ist uns schon auf der Fähre Aufgefallen, prompt sagt sie gleich „na dann kommt mal mit und ihr könnt bei mir auf dem Hof schlafen“. Gesagt getan freuen wir uns über ihr Angebot und folgen ihr. Amy war ganz gerührt über unsere Bekanntschaft und bereitet ein Abendessen für uns und wir plauderten noch bei einer Flasche Wein bis in den späten Abend.

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11.07.2009
Bad Neustadt - Witzhausen - 280 km
Weltreise Romana und StefanAls die Regennacht vorbei wahr und der Schleier vom dunstigem Nebel vorbeizog, entschlossen wir uns ein Ladegerät zu besorgen weil die Versorgungsbatterie nicht so will wir wollen und Stefan macht sich sorgen. Unter anderem beschließen wir heute ausnahmsweise einen Campingplatz aufzusuchen und unsere Sachen zu trocknen die unter den heftigen Regenfällen gelitten haben. Schön langsam beginnt der Norden von Deutschland und wir durchqueren das Kirschenland mit seinen entzückenden Fachwerkhäusern, riesigen Felder und Pferdeweiden.
Witzhausen ein kleines verschlafenes Dorf, hier werden wir fündig nach einem Campingplatz, wir kommen uns vor als seien wir Außerirdische, Witzhausen der Name trügt – hier lacht aber niemand, außer wir.
So das Chaos hat überhand genommen und alles flog raus aus dem Landy, es wird das erste mal entrümpelt.

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11.07.2009
Passau - Bad Neustadt - 400 km
Die Natur bot uns gleich ein wunderbares Frühstück, man braucht nur zugreifen, nachdem  wir den Himbeerstrauch geplündert haben packen wir unsere 7 Sachen, weiter geht’s Richtung Fulda, wo eine liebe Freundin von uns zu Hause ist.
Unser 70er Jahre knall Oranges Klapprad, das uns die Familie Eibsi als Andenken mitgab, hat ja noch vorne und hinten einen Platten, da kommt uns das Fahrradgeschäft in Passau gerade günstig – und schwupppps können wir 2 neue Reifen in unser Equipment aufnehmen.
Da unser Benzinkocher auf dem Weg von München nach Linz demoliert wurde und nie bei uns ankam, brauchen wir noch einen Kocher, doch zum Glück gab es in Passau Zentrum  einen riesigen Globetrotter schuppen, und wir kauften uns den Rest vom Schützenfest, der Geschäftsführer Andreas Pritz schupft uns noch einige Kleinigkeiten ins Auto, und meinte „hier das könnt ihr sicher auch noch brauchen“, und verabschiedet sich mit einem Lächeln.

Immer wieder stehen staunende Menschen vor unserem Auto, winken uns zu und wünschen uns viel Glück. Weiter geht’s Richtung Fulda und ich muss sagen das Deutsche Straßennetz ist so toll beschildert und wir kommen gut voran. Mitten im Bayrischen Wald fahren wir auf eine mächtige schwarze Wand zu, ein heftiger Sturm und Hagelgewitter prasselt auf uns nieder, die Scheibenwischer vom Landy waren überfordert und wir legten eine Regenpause am Straßenrad ein.
Angekommen in Bad Neustadt bogen wir in den nächsten Feldweg und unser Nachtplatz ist gefunden, bei Gelsen, Mücken, Hasen und Rehen. Gute Nacht!

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11.07.2009
Linz - Passau - 72 km
WeltreiseEigentlich hätten wir unseren Abreisetag für 28. Juni geplant, da noch das eine und andere zu erledigen war verschoben wir noch um 2 Tage. Die nächsten  2 Tage arbeiten wir konzentriert auf unsere Abreiste hin, zum größten Teil hat schon alles seinen platz im Landy gefunden, dennoch wirkt alles noch sehr kaotisch, aber das wird schon.
Um 7.00 Uhr klingelt der Wecker, nach nur 2 Stunden schlaf! Übernachtig räumen wir noch den letzten Rest ins Auto und tschüss. Typisch für uns wieder mal geordnetes Chaos! Tibor hält noch einen Cafe zum abschied für uns bereit, dann geht’s los Richtung Wilhering.
Am Vortag testeten wir noch unseren Kühlschrank der über unserer Versorgungsbatterie läuft, die nicht so wirklich laden will, hoffen wir mal sie hält was sie verspricht.

Irgendwie verrückt Linz wollte uns beim Abreisen gar nicht los lassen, wir tuckerten von einer Roten Ampel zur nächsten, über jeden Zebrastreifen latschte uns jemand vor die Motorhaube, wir benötigten sicher 1 Stunde um die Stadt zu verlassen.
Unsere Versorgungsbatterie ist immer noch sehr schwach, somit machen wir noch einen Stopp bei meiner Mutter um sie nochmals zu laden und das Equitment noch etwas zu ordnen. Um 16.00 Uhr Endlich der Aufbruch Richtung Passau, wir haben uns entschlossen bis Hamburg auf der Bundesstraße zu fahren.
Völlig entkräftet von den Vorbereitungen schaffen wir noch ca. 72 km, kurz vor Passau entscheiden wir uns einen passenden Nachtplatz zu suchen, neben der Donau erblicken wir eine kleine Straße in den Wald und ein kleines Bauernhäuschen. Freundlich fragen wir den Wiesenbesitzer „ahhhh entschuldignung klingt zwar komisch is aber so, wir sind auf den Weg nach Kanada, dürfen wir auf ihrer Wiese übernachten“, er ganz erstaunt „ja sicher“. Somit haben wir in unserer 1 Nacht einen fabelhaften blick auf die Donau, unsere Nachspeise steht auch am Waldesrand, ein prall gefüllter Himbeerstrauch.

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